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Toter Winkel

Vom Samstag den 5, November 2005.

Um die Bilder grösser zu sehen, musst du sie nur anklicken, das Bild öffnet sich in einem PopUp.

Jedes Jahr geschehen eine beträchtliche Anzahl Unfälle - meist mit schwerwiegenden Folgen - wegen dem Toten Winkel an Fahrzeugen.
Meistens sind an diesen Unfällen LKW's beteiligt.
Denn bei diesen Fahrzeugen ist der Tote Winkel besonders gross, was aber viele Leute nicht zu wissen scheinen.
Um dieser Unfallgefahr vorzubeugen, führte das Star-Board Internetforum an einem Samstag eine Präventionsveranstaltung für die Kinder der Jungschar Langnau durch.

Organisiert wurde der Anlass von Jungscharleiter und Star-Board Mitglied Marcel Tanner - übrigens selbst erst seit kurzem stolzer Besitzer des LKW-Führerscheins - und Tom Hasler, Chauffeur bei der HWZ und Administrator des Star-Board Forum.

Da Tom ein Perfektionist ist, musste neben seinem Hängerzug auch noch ein Sattelzug her, um den Kindern die ganze Palette zu bieten. Darum war René Schneeberger, gelernter Lastwagenführer und Vize-Administrator des Star Board, mit seinem LKW ebenfalls vor Ort. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an die beiden Firmen HWZ Kuratle & Jaecker und G. Leclerc Transport AG, welche mit ihrer Zustimmung diese Demonstration am realen Objekt erst möglich gemacht haben.

Nach einer kurzen Begrüssung der Anwesenden wurden einige allgemeine Fragen zum Thema LKW geklärt. Beispielsweise dass es LKW’s braucht, da nicht jeder Supermarkt Bahnanschluss hat, oder was es mit dem Nachtfahrverbot auf sich hat.

Bild 1
Danach wurde direkt auf das Hauptthema übergeleitet. Als erstes wurde geklärt, was es mit dem toten Winkel eigentlich auf sich hat, dann einige Verhaltensregeln für Fussgänger und Velofahrer im Umgang mit LKW’s erläutert.
Hier gilt die Faustregel: kann ich den Fahrer sehen, so kann er auch mich sehen.
Bild 2
Hier wurde anschaulich erklärt, was ein LKW-Fahrer mit welchem Spiegel sehen kann, und was gar nicht einsehbar ist.

Die Pylonen zeigen den uneinsehbaren Bereich, sprich der Tote Winkel auf.
Bild 3Bild 4
Vorbildlich: Die Danger-Kleber, um Fahrradfahrer auf die Gefahr aufmerksam zu machen.
Bild 5

Der ganze LKW – bis zum Heckportal – wurde erklärt.
Auf allfällige Fragen gingen Tom und René kompetent ein.

Dann kam der für die Kinder interessanteste Teil. Sie durften in den LKW’s probesitzen und sich selber davon überzeugen, was der Fahrer nun genau sieht, und was eben nicht.
Als erstes durften die Kinder in René’s LKW platz nehmen, da sein Lastwagen nur die vom Gesetz her vorgeschriebenen Spiegel hat.

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Der Platz im LKW war begehrt.
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René war total in seinem Element. Geduldig erklärte er jedem, was Sache ist.
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Das ein- und aussteigen will geübt sein.

Danach setzte man sich in Tom’s Lastwagen. Er hat an seinem LKW mehr Spiegel, als vom Gesetz vorgeschrieben sind angebracht. Die Kinder konnten nun den Unterschied selber sehen. Aber damit sie sich nicht in falscher Sicherheit wägten, betonte Tom, dass so eine Spiegelausstattung wie an seinem Lastwagen sehr selten vorkomme. Die meisten fahren einfach, mit den von Gesetzes wegen vorgeschriebenen Spiegeln.
Tom hat die Zusatzspiegel auf eigene Initiative hin angebracht, da ihm an der Sicherheit im Strassenverkehr sehr viel liegt.

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Keiner zu klein, um Lastwagen zu fahren.
Bild 11Bild 12
Nachdem sich nun alle in den beiden Lastwagen vom Sichtfeld eines Lastwagenchauffeurs überzeugt hatten, konnte es René nicht lassen, den Anwesenden noch sein Kühlaggregat vorzuführen.
     
Traveco

(C) 2009 René Schneeberger